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EISERNES TOR DER DONAU

Durchbruchstal Djerdap und Höllen der Donau


Der Fluss Donau, der noch als Danube oder Istros (Dunav auf serbisch) bekannt ist, verlässt durch das Durchbruchstal Djerdap die Pannonische Ebene auf dem Weg nach dem Schwarzen Meer. Die Donau hat durch die Karpaten in Rumänien und die nördlichen Kucaj Gebirge die schönste, größte und die längste Schlucht Europas durchwühlt.


DER ERSTE TAG

Der Transfer vom Flughafen „Nikola Tesla“ in Belgrad nach einer kleineren Stadt an der Donau, Donji Milanovac ist gesichert. Sie fahren in einem komfortablen Minibus. Die Unterkunft umfasst drei Halbpensions im Hotel „Lepenski vir“ .

Abendessen und Übernachtung.

http://www.hotellepenskivir.co.rs


DER ZWEITE TAG

Nach dem Frühstuck im Hotel fährt man mit dem Minibus vom Dorf Dobre (1.021 km), wo der Katamaran „Schwimmende Insel“ mit den Kanus und dem Zubehör geankert auf uns wartet. Nach einer kürzeren Schulung fangen wir mit dem Rudern durch das Durchbruchstal Djerdap an, und wir werden immer von dem Katamaran „Schwimmende Insel“ begleitet. Nach dem einstündigen Rudern kommen wir zur Furche „Gospodjin vir“ (1.011,5 km), wo sich die Donau auf 210 Meter verengert und die Schiffe nur abwechselnd fahren können. Die Donau ist hier von den steilen, senkrechten und glatten Klippen umgekreist und trotz der Tatsache, dass es hier kein intensives Durchfließen gibt, das Wasser „kocht“. In dieser Weise werden zahlreiche starke Strudel formiert, sodass das Rudern äußerst interessant wird, und außerdem machen die Klippen die Atmosphäre noch gespannter. Die Strudel kommen aus den großen Tiefen, da die Donau hier am tiefsten ist, und zwar 82m tief, was noch tiefer als das Niveau des Schwarzen Meeres ist.


Nach „Gospodjin vir“ wird die Donau breiter, aber die beiden Ufer sind noch immer steil und unzugänglich. Das Rudern stellt eine große Herausforderung und ein großes Abenteuer dar. Während der ganzen Tour sind wir von der „Schwimmenden Insel“ begleitet. Wir rudern insgesamt 3,5 – 4 Stunden bis zur archäologischen Lokalität „Lepenski vir“ (1.004 km), die sich auf dem rechten Donauufer befindet, aber höher als das Niveau der Donau (http://de.wikipedia.org/wiki/Lepenski_Vir). Pünktlich zum Mittagessen, das auf uns wartet, sind die Ruderer zurück an Bord des Katamarans. Wir essen Mittag während der Fahrt nach Donji Milanovac (991 km) und der Katamaran legt in Porecka reka an (988 km). In Begleitung eines Führers besuchen wir das Museum „Lepenski vir“ und Rajkova Hölle.

Abendessen und Übernachtung.

DER DRITTE TAG

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Minibus nach Porecka reka, wo der Katamaran geankert ist und danach fahren wir in weniger als einer halben Stunde nach Veliki Kazan. Beim Dorf Golubinje fängt die Rudern Tour an. Wir rudern das Ufer entlang, das steil und unzugänglich ist und die Donau enger wird.

Nach einer halben Stunde des Ruderns und vor dem Eingang in Veliki Kazan treffen die Ruderer auf Dunavska Hölle. Es geht um eine kleinere Hölle, die die Herausforderung für jeden darstellt, da man nur mit dem Kanu oder Kajak rein kann. Kanus fahren abwechselnd rein, da die Hölle eng und 20-30m lang ist. Der Eingang ist schmal aber die Gewölbe wird gleich breiter und man spürt eine mythische, geheimnisvolle Atmosphäre.

Wir setzen das Rudern weiter fort, alles bis zum Eingang in Veliki Kazan. Der Eingang selbst ist atemberaubend, weil die Donau auf 170-200m eingeengt wird, und die beiden Ufer sind äußerst steil, die Klippen über 700m hoch. Wegen der großen Tiefe, die etwa 70m beträgt, gibt es viele Strudel, was das Rudern überaus spannend macht.

Das Rudern setzen wir das rumänische Ufer entlang fort. Das steile, senkrechte, über 300m hohe Ufer macht das Rudern interessant und die tote Stille und Ruhe des Flusses machen die Stimmung vollständig. Nach einer halben Stunde Ruderns, in den Klippen auf dem rumänischen Ufer, hat die Donau eine große Hölle durchwühlt. Der Eingang ist ziemlich breit, sodass auch ein Fischerboot rein kann. Erst wenn man schon rein ist, kann man die Hölle richtig erleben, da sie ihren Dimensionen nach wirklich ungewöhnlich erregend ist. Die Gewölbenhöhe, das Halbdunkel, die Geräusche, die Luftströmung und die Hölle, die im Dunkel verschwindet sind ein erregendes Erlebnis und vor allem eine große Herausforderung.

Etwa 30m tiefer in die Hölle, im Halbdunkel, hat die Donau einen kleineren Sandstrand durchwühlt. Da treffen wir uns wieder, zünden die Fackeln an und rudern weiter in der Dunkelheit. Nach dem zehnminutigen Rudern durch Veliki Kazan trifft man auf noch eine Hölle. Sie ist ein paar Meter höher als das Niveau der Donau, hat aber eine imposante Gewölbe. Es geht um eine Hölle noch aus der Antikenzeit, die damals als die Zufluchtsstätte diente, und danach vom Heer benutzt wurde, das die Donau kontrolierte.

Das Mittagessen wartet auf uns auf dem Katamaran, der geankert ist. Nach dem Mittagessen setzten wir mit dem Rudern fort und in ungefähr dreißig Minuten kommen wir zu Mali Kazan. Es geht auch um eine Furche, und die Ruderer genießen die ungewöhnliche Landschaft, die unzugänglich und gleichzeitig auch beruhigend wirkt.

Wir rudern weiter zur Trajan´s Tafel („Trajanova tabla“) http://de.wikipedia.org/wiki/Tabula_Traiana, wo der Katamaran auf die Ruderer wartet.

„Schwimmende Insel“ fährt nach Donji Milanovac zurück. Wir gehen nochmal die Strecke, die wir gerudert haben, diesmal aber mit dem Katamaran. „Schwimmende Insel“ legt in Porecka reka an und die Gäste fahren mit dem Minibus nach Donji Milanovac zurück. Wir besichtigen die Stadt und gehen zum Hotel zurück.

Abendessen und Übernachtung.

DER VIERTE TAG

Frühstück. Fahrt zum Flughafen am Vormittag mit dem Minibus.

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